Schimmel im Haus dauerhaft vermeiden

Mittlerweile haben wir fast wöchentlich eine Anfrage von Leuten, die nach einer
Wämedämm-„Sanierung“ – vor allem nach dem Einbau hochdichter Fenster – mit einem massiven Problem konfrontiert sind, das sie vorher nicht hatten: Schimmel.

Sie wenden sich an uns, weil sie gehört haben, daß mit Strahlungswärme
das Problem in den Griff zu bekommen ist.

Das ist in der Tat so, und es ist auch kein Hexenwerk, sondern einfache Physik: Schimmel kann entstehen, wenn einerseits Wandbereiche so kalt sind, daß die Luftfeuchtigkeit dort kondensieren kann und andererseits genügend Feuchtigkeit im Raum ist, daß die entsprechenden Wandstelle ausreichend „durchfeuchtet“ werden.

Weil hochdichte Fenster den ehemals natürlichen Luftwechsel unterbinden. steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum, so daß die kalten Wandstellen viel stärker als früher angefeuchtet werden.

Beim Heizen mit Strahlenwärme wird durch den Warmluftschleier der Heizleiste die Aussenwand in einen sanften Strahler verwandelt. Der Clou dabei: diese Strahlung wird von allen festen Gegenständen im Raum – Boden, gegenüberliegende Wände, Möbel –reflektiert.

Weil sich Strahlung und Gegenstrahlung nach allen Richtungen ausbreiten, kommt im Lauf der Zeit jeder Punkt im Raum auf die annähernd gleiche Temperatur. Das ist ganz nebenbei übrigens auch der Grund für das besonders ausgeglichene und staubfreie Raumklima beim Heizen mit Strahlenwärme. Für das konkrete Problem aber ist wichtig, daß auch die Oberseite der Aussenwände und die oberen Aussenwandecken auf eine Temperatur gebracht werden, bei der der Wasserdampf der Luft nicht mehr kondensieren kann. Dem Schimmel ist damit die Grundlage entzogen.

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