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Wissen die, was sie tun?
Alfred Eisenschink Vom Informationszeitalter ist ständig die Rede. Über alles und jedes wird informiert, aber kaum einer will wirklich etwas wissen. Wissen wird redigiert, manipuliert und kommerzialisiert. Für die Folgen zahlen wir Bürger. Der sogenannte Klimaschutz wird von Politikern seit Jahren als unerläßlich dargestellt. Die Wirtschaft sieht unermeßlich profitable Geschäfte. Eine ganze Reihe von Wissenschaftern und Instituten blasen ins gleiche Horn. Aus allen Medien tönen die gleichen gebetsmühlenartig wiederholten Phrasen über den "Handlungsbedarf" und die Notwendigkeit "alles zu tun", um den bevorstehenden Klimainfarkt aufzuhalten. Dabei mehren sich die Stimmen ernstzunehmender Fachleute, die beweisen, daß die angeblichen Vorbedingungen und die daraus abgeleiteten Folgen einer Klimakatastrophe falsch sind. (In Auszügen nachzulesen unter den "Stimmen der anderen", siehe links unten) Der Unsinn dicker Dämmschichten an den Wänden alter und neuer Häuser wurde hier schon ausführlich beschrieben. Die Verfechter der bevorstehenden EnEV (Energiespar-Verordnung) leugnen beharrlich die Denkfehler und Nachteile, versprechen im Gegenteil große finanzielle Vorteile für jeden Bauherrn. Allerdings werden für diese angeblichen Gewinne nur Verwirrspiele mit Prozenten angeboten, wie etwa 5% höhere Baukosten (von 500.000 DM) und 30% Energieersparnis (aus 1000 DM jährlicher Brennstoffkosten) aber keine Zahlen über den tatsächlichen Aufwand und den Ertrag. Kein Wunder, daß es allmählich Menschen gibt, die daran glauben; z. B. ein Richter des Kammergerichts Berlin. Unter 8 RE-Miet 6159/00 urteilt er: Will ein Mieter für eine am Haus durchgeführte Wärmedämmmaßnahme einen Mietzuschlag berechnen, so muß er in der Mieterhöhungserklärung durch eine Wärmebedarfsrechnung darlegen, in welchem Maß sich der Heizenergieverbrauch verringert." Recht hat er mit diesem Richterspruch. Richter sind Mieter oder haben Häuser, und wollen die Reinfälle der Protagonisten ihrer Fälle nicht selbst erleben! Und was antworten die Verfechter der Dämmerei? Ganz einfach:"Die Wärmebedarfsrechnung erfasst den Energie"Einsatz unter gleichen Bedingungen gemäß Standort und Bauweise, nicht Werte über den tatsächlichen Verbrauch". Was die selbsternannten Dämmexperten nicht fertig bringen, nämlich die angeblichen Ersparnisse zu beziffern, soll der "Vermieter" seinen Mietern vorzaubern, um sich hinterher darauf festlegen zu lassen!? Anderes Beispiel! In der Aprilnummer (!) der Fachzeitschrift "SHT - Sanitär + Heizungstechnik" schreibt ein Sachverständiger, welch fatale Folgen ein Fehler von plus minus 10 Prozent in der Wärmebedarfsrechnung haben könne: Bei einem Minus wird es in einem Raum nur 16,5 °C warm, statt 20°C, und bei einem Plus 23,5°C - wobei die Rechnung nicht ganz korrekt ist (wie er selbst zugibt). Aber: Der Mann weiß offenbar überhaupt nicht, was die Verfasser dieser neuen Rechnerei selbst für Toleranzen ihrer - im Kern schon grundfalschen - Formeln angeben: als Folge der "Fehlervererbung" sage und schreibe plusminus 43 Prozent Abweichung! Dabei stand ein paar Monate früher in der gleichen Fachzeitschrift zu lesen, daß die Praxis einen Faktor 3 ergeben hat, für den Heiz-Energieverbrauch sogenannter Niedrigenergiehäuser gegenüber der Wärmebedarfsrechnung. Praxis ist die Sache unseres Sachverständigen also nicht: Was sollen 10% rauf oder runter schon ausmachen, wenn sich hinterher der Verbrauch um 300 Prozent erhöhen kann? Nichtsdestotrotz leiten die Verfechter des amtlich verordneten Dämmwahnsinns aus diesen falschen "Energie-Einsatzzahlen" einen Energiepaß für jedes Gebäude ab. Und die Mieter sollen bei Abweichungen des tatsächlichen Verbrauchs von mehr als 15 Prozent das Recht zu gerichtlichen Klagen haben. Als angeblichen Anreiz für die Vermieter, endlich zu dämmen! Wissen die alle, was sie tun? Da wird Volksvermögen sinnlos vergeudet. Auch noch aus niederen Motiven, denn die Lust am "Weichenstellen" der vielen gewerbsmäßigen Machtergreifer unter den Regierungsmitgliedern und Ministerialen ist nur schwer unter Edelmut einzustufen. Die Zeche zahlt der Steuerzahler. Doch wer zahlt schon Steuern? Vielleicht sollte besser auf die Lebenshaltungskosten hingewiesen werden, die durch unnütze Ausgaben ganz beträchtlich steigen. Hilft auch nicht? Dann ist den vielen, die alles mitmachen, nicht zu helfen. Wertung: Wir bleiben beim Vormachen. Die sancal Idee ist aus der Sicht der Zusammenhänge entstanden. Je mehr Sie davon wissen, desto sicherer wählen Sie sancal Heiztech. |
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